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FAQs
Häufig
gestellte Fragen
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Aquariumeinrichtung |
Pflanzenpflege |
Algenprobleme |
Zierfischkrankheiten |
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Aquariumeinrichtung |
Wie sollte ich bei der Einrichtung eines
Aquarium`s vorgehen?
Als erstes sollte man sich im Klaren sein, was möchte ich eigentlich
für Zierfische pflegen? Ist dieser Punkt geklärt, geht es zur Einrichtung
über. Als erstes wird der Standort des Beckens ermittelt. Dann werden der
Bodengrund, die Pflanzen und die restliche Dekoration eingebaut.
Anschließend kommen die entsprechenden Pflegemittel dazu. Filter und
Heizer sollte man natürlich vor der Bepflanzung einsetzten.
Warum darf ich meine Fische nicht schon sofort nach der Neueinrichtung
in mein Aquarium setzten?
Der Grund dafür ist, dass sich in einem neuen Aquarium erst noch ein
mikrobiologisches Gleichgewicht bilden muss. In einem Aquarium leben ja
nicht nur die Fische, Pflanzen und andere Bewohner, sondern auch unzählige
Kleinstorganismen. Sie bauen abgestorbenes, organisches Material zuerst zu
Nitrit und dann andere wieder zu Nitrat ab. Wenn das Gleichgewicht
zwischen den Nitritbildenden und Nitratbildenden Bakterien noch nicht
steht, dann sterben die eingesetzten Tiere sehr schnell an einer
Nitritvergiftung. Dieser Vorgang kann bis zu 14 Tage lang andauern.
Warum darf ich nicht alle Fische auf einmal einsetzten?
Weil sich die Menge der Bakterien erst an die größere Menge
Abbauprodukte anpassen muss.
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Pflanzenpflege |
Ist eine zusätzliche CO2-Düngung für ein
Aquarium unbedingt erforderlich?
Nein, grundsätzlich erforderlich ist sie nicht, aber häufig hilfreich. Es
gab und gibt viele Aquarien, die auch ohne eine CO2-Düngung problemlos
laufen. Bevor man sich eine Anlage anschafft, sollte man prüfen, ob der
schlechte Pflanzenwuchs überhaupt am CO2-Mangel liegt.
Kann man per CO2 den PH-Wert senken?
Ja, aber dazu ist das CO2 nicht da. Man kommt in Abhängigkeit von dem
vorhandenen Calciumhydrogenkarbonat schnell mit dem CO2 in
fischunfreundliche Größenordnungen. Eine gezielte PH-Senkung sollte daher
möglichst per Osmosewasser erfolgen. Das CO2 ist als Pflanzendünger
gedacht, nicht zum PH senken.
Wann muss man die Leuchtstoffröhren tauschen?
Im Idealfall sollte man die Leuchtstoffröhren alle 6 Monate austauschen.
Allerdings würde es auch alle 12 Monate reichen. Dann sieht man aber schon
einen erheblichen Unterschied.
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Algenprobleme |
Was tun, wenn sich Kieselalgen
(Braunalgen) im Aquarium verbreiten?
Man sollte als erstes die spektrale Zusammensetzung der Leuchtstoffröhren
und die Beleuchtungsstärke optimieren. Ein weiterer Punkt wäre ein
Teilwasserwechsel von 30% an 3 aufeinander folgenden Tagen. Ebenfalls
könnte man den osmotischen Druck erhöhen, dadurch werden die Kieselalgen
geschädigt. Aber Vorsicht, empfindliche Pflanzen und Fische könnten
ebenfalls geschädigt werden.
Was sind eigentlich Algen?
Man unterscheidet höhere und niedere Pflanzen. Algen gehören zu den
niederen Pflanzen. Da die meisten Algen zu den Pflanzen gehören, haben sie
ähnliche Ansprüche wie Wasserpflanzen. Aus diesem Grunde ist es relativ
einfach sie zu bekämpfen, denn wenn die Pflanzen den Algen die Nährstoffe
"wegschnappen", dann haben diese schnell das nachsehen.
Dem einen oder anderen liegt es oft nahe zur "chemischen Keule" zu
greifen. Warum man dies vermeiden sollte liegt auf der Hand: Zum einen
schädigt jedes Algenbekämpfungsmittel auch die Pflanzen und schwächt das
biologische Gleichgewicht. Zum anderen, weil durch die schnell
absterbenden Algen eine große Menge Schadstoffe innerhalb kurzer Zeit in
das Aquarium eingebracht werden.
Was mache ich gegen Blaualgen (Algenteppich)?
Die Blaualge ist eine gallertartige, fadige Masse die das ganze Aquarium
mit einem dichten Teppich überzieht und alles Leben darunter erstickt.
Zudem bekommt das Aquariumwasser nach kurzer Zeit noch einen unangenehmen
Geruch. Als Gegenmaßnahme sollte man einen 30% igen Wasserwechsel
durchführen und die Algen mechanisch entfernen. Anschließend das Aquarium
7 Tage lang vollständig abdunkeln. Die restlichen Algen müssen entfernt
werden und es muss darauf geachtet werden, dass das Licht langsam erhöht
wird. Am ersten Tag 3-5 Stunden schwache Beleuchtung, 2-6 Tag tägliche
Erhöhung der Lichtstärke und Beleuchtungsdauer, ab dem 7. Tag normale
Beleuchtungsdauer
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Zierfischkrankheiten |
Was sollte machen, wenn man auf den
Fischen kleine ca. 1mm große Pünktchen erkennt?
Die am häufigsten anzutreffende Krankheit ist Ichtyophthirius oder auch
Weißpünktchenkrankheit. Die Fische sind mit weißen, bis zu 1,5 Millimeter
großen Punkten auf der Körperoberfläche befallen. Im fortgeschrittenen
Stadium beginnen sich die Tiere an Gegenständen zu scheuern und die Atmung
wird heftiger. Bei schwachem Befall hilft eine Wärmebehandlung von 30°C
über 10 Tage. Bei stärkerem Befall ist ein Kochsalzbad oder ein
Malachitgrünoaxalathaltiges Medikament aus dem Zoofachhandel vorzuziehen.
Was für eine Krankheit hat mein Fisch, wenn ihm die Augen heraustreten
und der Körper aufgequollen ist?
Diese Krankheit ist die Fischtuberkolose. Der Fisch ist aufgedunsen
und die Augen treten aus ihren Höhlen. Oft sind zwischen den Schuppen
blutig aufbrechende Geschwüre zu erkennen. Nehmen Sie die Fische aus dem Becken,
damit sie die anderen nicht anstecken. Eine Behandlung kann bei leichter
Erkrankung behoben werden.
Aus meinem Diskusfisch kommt in der Kopfregion eine Art Eiter heraus.
Was ist das und was kann ich dagegen tun?
Die „Lochkrankheit“ beginnt wie der Name schon sagt mit immer größer
werdenden Löchern vor allem in der Kopfregion, die mit einer weißen
Schicht ausgekleidet sind. Außerdem färbt sich der Körper insgesamt
dunkler. Weitere Symptome sind Abmagerung und weißer, fädiger, schleimiger
Kot. Bei geringer Ausprägung reicht schon die Gabe von Vitaminpräparaten.
Hilft dies nicht, so bekommen Sie vom Tierarzt die Medikamente Gabrocol
oder Clont.
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